Eine gemütliche Runde – Dritter Spieletest von Three Souls: Rivals

Am Sams­tag, den 21.03.2026, fand ab 16 Uhr der drit­te öffent­li­che Spie­le­test von Three Souls: Rivals im Spiele­ca­fé Frei­spiel statt.

Ziel des Tests war es, die Cham­pi­on- sowie See­len­frag­ment-Mecha­nik ein letz­tes Mal zu über­prü­fen, bevor die­se in einer neu­en Ver­si­on über­ar­bei­tet und gedruckt wer­den.

Für die­sen Spie­le­test waren drei Per­so­nen ange­mel­det, erschie­nen sind jedoch nur zwei.
Da ich mit sol­chen No-Shows bereits gerech­net hat­te, konn­ten wir mit mir am Tisch den­noch eine voll­stän­di­ge Par­tie spie­len.


Spieletest in Zahlen:

Ort:Frei­spiel Frei­burg
Datum:21.03.2026
Spie­ler:3
Gespiel­te Par­tien:1
Test­fo­kus:Erklä­rung, ers­te Cham­pi­on- und See­len­frag­ment-Mecha­nik

Vorbereitung

Die Vor­be­rei­tung auf den drit­ten Spie­le­test ver­lief dies­mal durch­dach­ter.

Wie bereits beim letz­ten Test habe ich mich erneut inten­siv mit den Kar­ten und Spiel­me­cha­ni­ken beschäf­tigt. Ich habe Cham­pi­ons über­ar­bei­tet, mög­li­che Lösun­gen für bekann­te sowie neu auf­ge­tre­te­ne Pro­ble­me aus­ge­ar­bei­tet und ver­sucht, die­se gezielt umzu­set­zen.

Auch heu­te woll­te ich die Ände­run­gen noch recht­zei­tig dru­cken – habe es jedoch nicht mehr zur Dru­cke­rei geschafft und muss­te mich für den Tag umori­en­tie­ren.

Statt­des­sen ent­schied ich mich, das Bes­te aus der aktu­el­len Ver­si­on her­aus­zu­ho­len und mich auf eine mög­lichst kla­re und struk­tu­rier­te Erklä­rung zu kon­zen­trie­ren.

Ich war­te­te wie­der bis der gebuch­te Tisch frei war, bau­te das Spiel auf und war bereit los­zu­le­gen!

Der vor­be­rei­te­te Spiel­tisch für den ers­ten öffent­li­chen Spie­le­test von Three Souls: Rivals im Frei­spiel.

Der Start der Partie

Als alle anwe­sen­den Spie­ler am Tisch saßen, begann ich mit der Ein­füh­rung.

Durch mei­nen vor­he­ri­gen Blick ins Regel­werk hat­te ich mir die Erklär­struk­tur noch ein­mal bewusst gemacht und konn­te das Spiel dies­mal deut­lich ver­ständ­li­cher ver­mit­teln.

Wir wähl­ten unse­re Cham­pi­ons und Resis­ten­zen und konn­ten direkt los­le­gen.

Der Spielverlauf

Dank der gelun­ge­nen Erklä­rung zu Beginn, lief das Spiel gleich flüs­sig an. Die Abfol­gen schie­nen schnell ersicht­lich gewe­sen zu sein und wur­den direkt ver­stan­den.

Die Mecha­nik des Kar­ten­zugs zu Beginn eines jeden Spie­ler­zu­ges war erneut die größ­te Ein­stieghür­de, doch wie in den meis­ten Par­tien, wur­de dies nach kur­zer Zeit ver­in­ner­licht und stell­te kein Hin­der­nis mehr dar. Dies war auch zu erwar­ten, bei einer der Norm bre­chen­den Spiel­me­cha­nik.

Ins­ge­samt gab es ver­gleichs­wei­se weni­ge Fra­gen wäh­rend des Spiels.

Inter­es­sant war zu beob­ach­ten, dass häu­fig nach einem Zusam­men­hang oder einer Kom­bi­na­ti­on zwi­schen Kar­ten und Effek­ten gefragt wur­de, wobei die Spie­le­rin­nen bereits wäh­rend der Fra­ge­stel­lung auf die Lösung kamen und sich dar­über freu­ten das Spiel ver­stan­den zu haben.

Die Spie­ler pla­nen bereits jeden ihrer Spiel­zü­ge vor­aus und berei­ten sich auf die Züge ihrer Riva­len vor.

In die­ser Par­tie ver­teil­te sich der Scha­den erstaun­lich gleich­mä­ßig, wodurch sich das Spiel für alle Betei­lig­ten durch­ge­hend fair anfühl­te.

Eine Spie­le­rin jedoch woll­te zu Beginn par­tout kei­nen Scha­den erhal­ten und schaff­te es eine Kar­te nach der ande­ren abzu­weh­ren – zumin­dest bis ich einen mythi­schen Angriff zog – einen sel­te­nen Angriffs­ty­pen, wel­cher weit­aus stär­ker ist als der Rest der Kar­ten, wodurch ich das Spiel­feld wie­der aus­glei­chen konn­te.

Mit die­ser Wen­dung wur­de das Spiel für alle Betei­lig­ten noch ein­mal deut­lich span­nen­der.

Die Champions

Auch die Cham­pi­ons, wel­che im letz­ten Test lei­der zu kurz kamen, durf­ten sich hier wie­der bewei­sen. Dabei zeig­te sich, dass die gewähl­ten Cham­pi­ons, ins­ge­samt gut aus­ba­lan­ciert waren und zu einem posi­ti­ven Spiel­erleb­nis bei­tru­gen.

Es wur­de deut­lich, dass die Pro­ble­me weni­ger im Gesamt­sys­tem lagen, son­dern eher bei ein­zel­nen, extre­me­ren Cha­rak­te­ren.

In die­ser Run­de fühl­ten sich die gewähl­ten Cham­pi­ons ins­ge­samt stim­mig an – ein gutes Zei­chen dafür, dass das Balan­cing bereits in die rich­ti­ge Rich­tung geht.

Mit den kom­men­den Anpas­sun­gen gehe ich daher deut­lich zuver­sicht­li­cher in den nächs­ten Spie­le­test.

Eine ziem­lich gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung des Scha­dens.

Spielerfeedback

Nach dem Spiel nahm ich mir zunächst einen Moment Zeit, um die Spie­le­rin­nen die Feed­back­bö­gen aus­fül­len zu las­sen.

Glück­li­cher­wei­se wur­den alle drei voll­stän­dig aus­ge­füllt, wodurch ich dies­mal auf deut­lich kon­kre­te­re Rück­mel­dun­gen zurück­grei­fen kann.

Anschlie­ßend gab es dann noch eine kur­ze offe­ne Gesprächs­run­de, in der sie mir noch wei­te­re Anmer­kun­gen mit­tei­len konn­ten.

Positives Feedback:

  • “Ich glau­be, dass ich das Spiel über eine Anlei­tung wahr­schein­lich nicht so gut ver­stan­den hät­te, wie durch dei­ne Erklä­rung heu­te, die­se fand ich wirk­lich gut.”
  • “Ich fand das Spiel an sich etwas kom­plex, war aber über­rascht, wie gut die ein­zel­nen Effek­te und Fähig­kei­ten mit­ein­an­der funk­tio­niert haben.”
  • “Ich habe nicht erwar­tet, dass das Spiel bereits so gut aus­ge­ar­bei­tet ist.”

Ins­ge­samt fiel das Feed­back der Spie­ler sehr posi­tiv aus und ich war froh, dass mei­ne Erklä­rung ohne Nach­fra­ge mei­ner­seits posi­tiv auf­ge­fasst wur­de.

Das Spiel­feld eines Spie­lers, der gera­de ange­grif­fen wird.

Meine wichtigsten Erkenntnisse

Der Spie­le­test hat erneut gezeigt, dass eine gute Erklä­rung das A & O eines erfolg­rei­chen Spie­le­tests ist.

Gleich­zei­tig wur­de in die­ser Par­tie spür­bar, dass das Zusam­men­spiel von Cham­pi­ons und See­len­frag­men­ten im Kern funk­tio­niert.

Sobald die rich­ti­gen Kom­bi­na­tio­nen auf­ein­an­der­tref­fen, ent­steht ein flüs­si­ger Spiel­fluss, bei dem sich die Mecha­ni­ken gegen­sei­tig sinn­voll ergän­zen.

Fazit

Der drit­te Spie­le­test von Three Souls: Rivals war ein Erfolg und ein gelun­ge­ner Abschluss der Spiel­ver­si­on v7.2 – zugleich ein sau­be­rer Über­gang zur kom­men­den Ver­si­on v7.3.

Die­se wird neben Balan­cing-Anpas­sun­gen und Feh­ler­be­he­bun­gen auch ein über­ar­bei­te­tes, benut­zer­freund­li­che­res Design mit sich brin­gen.

Durch die klei­ne­re Run­de ent­stand zudem eine deut­lich ent­spann­te­re Spiel­si­tua­ti­on. Die Par­tie fühl­te sich ruhi­ger an, Ent­schei­dun­gen konn­ten ohne Druck getrof­fen wer­den, und typi­sche Ein­stiegs­hür­den tra­ten spür­bar in den Hin­ter­grund.

Durch das erhal­te­ne Feed­back bin ich nun gespannt dar­auf mei­ne neu­es­ten Ideen und Sys­tem­än­de­run­gen zu tes­ten. Ich hof­fe, dass auch die­se das Spiel ver­bes­sern wer­den.

Eine Par­tie Three Souls: Rivals mit­ten im Spiel.

Sieh dir alle Bil­der an!

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Über Three Souls: Rivals

Three Souls: Rivals ist ein strategisches Mehrspieler-Kartenspiel, das sich aktuell in Entwicklung befindet. Auf diesem Blog erscheinen regelmäßig Einblicke in die Entwicklung des Spiels, Berichte aus Spieletests sowie Hintergrundgeschichten aus der Welt von Three Souls.

Wenn du mehr über das Projekt erfahren möchtest, findest du alle weiteren Informationen hier:

www.three-souls.com


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